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Apothekerin Birka Zander
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Was ist das?

Zytostatika

Zytostatika (griech. cytos = Zelle, statikos = stehend, zum Stehen bringen) sind Substanzen, die das Wachstum von Zellen hemmen oder verhindern. Diese Wirkung beruht auf der Hemmung oder Schädigung des Erbguts und auf Mechanismen, die das Zellwachstum und die Zellteilung beeinflussen. Die Angriffspunkte der Zytostatika sind in gesunden Zellen und Tumorzellen gleich. Jedoch trifft die Wirkung der Zytostatika vor allem wachstumsintensive Zellen - wie Tumorzellen. Deshalb werden Zytostatika bei der Chemotherapie von Krebserkrankungen vielfach erfolgreich eingesetzt. Die Anwendung von Zytostatika erfordert große Sorgfalt und eine genaue Patienten-individuelle Dosierung, um die gesunden Zellen zu schonen.

Schmerzlösungen

Schmerztherapien werden angewendet, um Schmerzen zu reduzieren. In Abhängigkeit von den Schmerzursachen können Medikamente genutzt werden, welche die Schmerzentstehung oder Schmerzwahrnehmung beeinflussen. Bei chronischen Schmerzen können stationäre Infusionen oder mobile Schmerzpumpen dazu beitragen, Schmerzen über längere Zeiträume zu lindern.

Antibiotika Infusionen

Als Antibiotika (griech. anti= gegen und biotikos= zum Leben gehörig) werden Substanzen bezeichnet, die auf Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilze) wachstumshemmend wirken oder diese abtöten. Häufige finden Antibiotika in Form von Tabletten oder Injektionen Anwendung. Antibiotika, die für orale Einnahme ungeeignet sind, können mittels Infusionen appliziert werden.

Parenterale Ernährung

Parenterale (para enteral = neben dem Darm) Ernährung bedeutet Ernährung ohne den Magen-Darmtrakt zu nutzen. Die Ernährung erfolgt über die Blutbahn, durch eine intravenöse Zufuhr von Nährstoffen. Parenterale Nahrung enthält eine auf den Patienten und das Krankheitsbild abgestimmte Menge an Flüssigkeit, Kohlenhydraten, Aminosäuren, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen. Parenterale Ernährung soll vor Mangelernährung schützen und den Allgemeinzustand des Patienten verbessern.